
Lorinser A-Klasse
Im Rahmen eines Praxistests hat der Autobauer Mercedes jüngst seine E-Version der A-Klasse vorgestellt. Mit dem Modell E-Cell bewies der Hersteller, wie viel Kraft und Leistung in einem Elektroauto stecken können. Der Kompaktwagen hat mit einer Batterieladung eine Distanz von 207 km überwinden können. Damit schaffte er insgesamt sieben Kilometer mehr als von Seiten des Herstellers angegeben wurde. Mit der Elektro-A-Klasse schickt Mercedes einen echten Stromer ins Rennen. In dem Fahrzeug kommen Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz.
Obwohl die Elektroautos immer beliebter werden, gilt deren Reichweite auch weiterhin als erhebliche Schwachstelle, denn die meisten Modelle schaffen nicht mehr als 100 km. Dass aber auch größere Reichweiten möglich sind, hat Mercedes mit dem E-Cell eindrucksvoll unter Beweis stellen können. Dabei machte die Batterie des Elektrofahrzeuges auch bei Kälte eine gute Figur und erreichte immerhin noch eine Reichweite von 152 km. Der Stromer muss an die Steckdose, sobald die Akkus leer sind. In Verbindung mit einer haushaltsüblichen Steckdose nimmt der Ladevorgang ein Zeitfenster von 14 Stunden in Anspruch.

Mercedes E-Klasse | © by flickr / M 93
Die Polizeidirektion Tuttlingen hat in den vergangenen Tagen ist erstes Mercedes E-Klasse T-Modell erhalten. Das Fahrzeug wird bei dem Polizeiposten Immendingen stationiert. Die E-Klasse wird im Rahmen des landesweiten Leasing Programms zur Verfügung gestellt. Die Daimler AG hat bereits im Dezember des vergangenen Jahres gemeinsam mit der VW Leasing GmbH den Zuschlag von Seiten des Innenministeriums von Baden-Württemberg für die Produktion von silber-blauen und ebenso neutralen Streifenfahrzeugen erhalten.
Es ist das erste Mal in Deutschland, dass eine Polizeidirektion das T-Modell der E-Klasse von Mercedes erhält. Wie der Hersteller bekanntgab, orientiert sich das neue Dienstfahrzeug an den Bedürfnissen, die durch die operative Arbeit von Streifen- und Postendiensten gegeben sind. Im Vergleich zu seinem kleinen Bruder, der im Rahmen der C-Klasse angeboten wird, bietet das T-Modell der E-Klasse deutlich mehr Platz und Geräumigkeit. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der aktiven als auch auf der passiven Sicherheit. In dem E-Klasse Modell sind mehr als ein Dutzend Assistenzsysteme vorhanden.

Mercedes B-Klasse | © by flickr / M 93
Auf der IAA in Frankfurt feiert die neue B-Klasse des deutschen Autobauers Mercedes ihr Debüt. Erste Bilder sind bereits in den vergangenen Tagen aufgetaucht und zeigen, dass sich die B-Klasse künftig von einer sportlicheren Seite präsentieren wird. Doch in Sachen Sportlichkeit weist Mercedes auch eine gewisse Zurückhaltung auf. Ohne Zweifel ist dem Hersteller der Spagat zwischen Sportlichkeit und bekannter Gediegenheit gelungen. Mit dieser Mischung dürfte die neue B-Klasse auch die angestammte Kundschaft begeistern können.
Auch an Muskeln hat die neue Generation des Kompaktmodels gewinnen können. Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass man eine Verwandtschaft mit der Studie der A-Klasse, die Mercedes in Shanghai vorstellte, nicht erkennen kann. Beide Baureihen sind jedoch ein Ergebnis der neuen Koalition mit Renault, für die man sich im Hause Mercedes entschieden hat. Die B-Klasse kann sich auch in ihrer neuen Generation die praktische und hohe Form bewahren und dürfte somit den Ansprüchen der Klientel der Silver Ager auch gerecht werden.

Mercedes M-Klasse | © by flickr/ KlausNahr
Mercedes Benz möchte bei seiner neuen M-Klasse Kontraste geschickt miteinander verbinden. So sollen die Modelle nicht nur so stark sein wie Kampfsportler, sondern sie sollen auch die Kunst des Sparens beherrschen. Hierfür hat der Autobauer bei der M-Klasse um jedes Gramm CO2 gerungen. Der Verbrauch der neuen Modelle konnte im Vergleich zu den Vorgängern deutlich reduziert werden. Mercedes hat sich im Zuge der M-Klasse für ein neues Entwicklungswerkzeug entschieden, dass das Unternehmen nun zum Patent anmelden möchte.
Bei diesem handelt es sich um die „Energetisch gläserne Darstellung“. Durch sie wird offengelegt, wie viel Energie die einzelnen Komponenten im Auto verschlingen. Zudem zeigt das System, wo sich Einsparungen am besten erreichen lassen. Im September wird die neue M-Klasse im Rahmen der IAA in Frankfurt ihr Debüt feiern. Kurz darauf soll sie auch den Weg zu den Händlern finden. Gegenüber dem Vorgängermodell konnte Mercedes den Schadstoffausstoß bei der M-Klasse um mehr als 30 Prozent reduzieren. Damit wird es das sparsamste Auto seiner Klasse.

Solar-Ventilator
Der frühe Vogel fängt den Wurm – lange Auto-Fahrten sollten früh begonnen werden. Das soll nicht bedeuten, dass man das Auto gegen sieben Uhr aus der Garage holt. Eine Abfahrtszeit könnte für sehr lange Strecken schon bei drei oder vier Uhr morgens liegen. Das bedeutet aber, dass alles schon im Auto ist, bzw. schon zum Einpacken bereit steht und nur noch Verpflegung und Kleinigkeiten ergänzt werden müssen. Schon die Abfahrtssituation entscheidet über eine stressfreie Reise. Auch die Wahrscheinlichkeit, wesentliche Dinge zu vergessen, ist so sehr viel geringer.
Ein früher Reisebeginn sorgt auch für die Bewältigung vieler Kilometer bereits in den angenehmen Morgenstunden. Es ist noch nicht so heiß, der Verkehr ist noch sehr ruhig. Wenn die normale Verkehrsdichte erreicht wird, hat man schon eine größere Entfernung hinter sich gebracht und ist dem Ziel ein beträchtliches Stück näher gekommen. Auch dadurch bleibt die Fahrt ruhig und entspannt.
Fahren Kinder mit, dann sind Spiele und Abwechslung notwendig. Das muss gemeinsam mit den Kindern vorher abgesprochen werden, sonst gibt es unterwegs Ärger. Es sollten Spiele sein, die den Fahrer nicht nerven. Die Fahrsicherheit steht im Vordergrund. Wenn nichts mehr geht, dann muss Pause gemacht werden. Entspannung und Abwechslung für Fahrer und Mitreisende.
Fahrpausen müssen überhaupt eingeplant werden, auch in die Berechnung der Fahrzeit. Wenn bei einer Fahrzeit von acht bis zehn Stunden jeweils aller zwei Stunden eine Pause eingelegt wird, dann summiert sich die Pausenzeit schon auf etwa zwei Stunden. Wenn die Möglichkeit besteht, einen Fahrerwechsel vorzunehmen, dann ist das von Vorteil. Trotzdem sollte in diesem Fall nicht auf die Pausen verzichtet werden.
Unterwegs muss im Fahrzeug zu jeder Zeit bequemer Zugriff auf Getränke und andere wichtige Dinge möglich sein. Besitzt der Wagen eine Klimaanlage oder sollte eventuell vor der Reise noch ein Auto-Ventilator zur Kühlung im Versandhandel oder Autohaus gekauft werden? Das alles setzt einige Überlegungen vor Reisebeginn voraus. Das wichtigste bei langen Auto-Fahrten ist Ausgeglichenheit der gesamten Fahrzeugbesatzung. Ärger, Stress oder gar Streit machen die Fahrt zum unkalkulierbaren Risiko.