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Auto selbst warten – so sparen Sie Werkstattkosten

23. Oktober 2013 Keine Kommentare

Mercedes C63 AMG by flickr Axel Schwenke 300x199 Auto selbst warten – so sparen Sie Werkstattkosten

Mercedes C63 AMG | © by flickr/ Axel Schwenke

Werkstattkosten schlagen in der Jahresbilanz des PKW richtig zu Buche. Das betrifft auch Wenigfahrer, denn einige Punkte der Inspektionslisten fallen unabhängig von der Fahrleistung an! Dabei lässt sich mit ein wenig technischem Sachverstand und cleverer Vorbereitung des Werkstattbesuchs so mancher Euro einsparen! Und: das gute Gefühl, etwas geleistet zu haben, kommt noch gratis oben drauf!

Was können Sie selbst machen?
Schauen Sie doch einmal in die Inspektionsliste ihres Fahrzeugs – das Internet, die Betriebsanleitung oder die Fachwerkstatt helfen weiter: Dort finden Sie einige Dinge, die Sie mit etwas Engagement selber machen können. Zu den meisten Inspektionen gehört eine SichtprĂĽfung verschiedener Bauteile. Eine FunktionsprĂĽfung der Beleuchtung oder der Scheibenwischer, inklusive des Austauschs defekter Teile dauert bei Ihnen vielleicht länger als in der Werkstatt, ist aber fĂĽr technisch interessierte Laien noch lange kein Hexenwerk. Haben Sie die Möglichkeiten, einen Ă–lwechsel durchzufĂĽhren? Nur zu! Besonders durch gĂĽnstiges (nicht billiges!) Motoröl lassen sich die Wartungskosten erheblich senken. Der Fachhandel bietet eine groĂźe Auswahl und auch eine kompetente Beratung! Bei allen Arbeiten sollte der erste Schritt die kritische Selbsteinschätzung sein: Werden die Arbeitsschritte beherrscht, ist das Werkzeug da, ist die Arbeitssicherheit gewährleistet? Bei dem geringsten Zweifel ist es im Sinne der Betriebssicherheit des Fahrzeugs und der eigenen Gesundheit besser, die Arbeiten in einer Fachwerkstatt erledigen zu lassen!

Werkstattarbeiten: Sicher und dokumentiert!
Fachwerkstätten sollten ihr Handwerk beherrschen und dokumentieren ihre Leistungen für den Kunden auch entsprechend. Das sorgt für Sicherheit und ist auch unerlässlich bei etwaigen späteren Garantieansprüchen, z.B. bei Neuwagen. Für andere Arbeiten bei den Inspektionen ist neben dem Fachwissen entsprechendes Spezialwerkzeug notwendig, dessen Anschaffung für den private Gebrauch in keiner Relation stehen würde. Jede seriöse Fachwerkstatt sollte bereit sein, in Absprache mit Ihnen die Wartung zu planen. Haben Sie gut vorgearbeitet, sparen Sie bares Geld!

Autowartung: Bremsen

22. Oktober 2012 Keine Kommentare
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cc by flickr / mescon

Die Qualität der Bremsen am Auto ist nicht nur ein Faktor fĂĽr das eigene Wohl, sondern auch Garant fĂĽr die Sicherheit von anderen Teilnehmern im Verkehr. Ein Versagen der Bremsen muss aber nicht immer einen technischen Grund haben, sondern liegt manchmal auch am Verbrauch der entsprechenden GĂĽter am Auto. So ist die BremsflĂĽssigkeit wichtig – sofern man sie regelmäßig wechselt.

Die Bremsflüssigkeit regelmäßig wechseln

Bei der BremsflĂĽssigkeit handelt es sich wohl um eine der wichtigsten FlĂĽssigkeiten im gesamten Wagen. Dank dieser FlĂĽssigkeit kann man die Bremsen richtig nutzen und hat die notwendige Sicherheit im Verkehr. Da mit der Zeit der Verbrauch aber immer größer wird und sich schnell Verunreinigungen in der BremsflĂĽssigkeit sammeln, ist ein Austausch fĂĽr die Sicherheit der Teilnehmer im Verkehr wichtig. Der Intervall dieser Wechsel ist natĂĽrlich auch eine Frage des eigenen Fabrikats. Pauschal lässt sich so gut wie keine Aussage ĂĽber den Austausch bringen – wichtig ist nur, dass man sich an die Vorgaben der eigenen Hersteller hält und die FlĂĽssigkeit wirklich in der Zeit austauscht, die der Hersteller vorgibt.

Zwar kann man die Bremsflüssigkeit wie das Zubehör nicht einfach im Versandhaus Eurotops kaufen, doch erhält man die Möglichkeit zum Tausch der Bremsflüssigkeit in jeder guten Werkstatt. Ein guter Intervall für den Wechsel der Bremsflüssigkeit im eigenen Auto wäre zum Beispiel zwei Jahre. Da aber nicht jeder über die Kenntnisse über den Austausch verfügt, sollte man diese Aufgabe vielleicht einfach mit anderen Wartungen verbinden und das Auto für diesen Zweck in die Werkstatt des Vertrauens übergeben. Ein Hinweis an die Techniker und diese übernehmen den Austausch der Bremsflüssigkeit im Wagen. So hat man einen weiteren Garant für Sicherheit im Verkehr und muss sich nicht vor einem Versagen der Bremssysteme fürchten.

Nach einem Unfall richtig verhalten

21. Februar 2012 Keine Kommentare
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cc by geograph.co.uk/ Tony Atkin

Ein Verkehrsunfall kommt für die meisten Menschen sehr überraschend und viele Autofahrer wissen nicht, was sie in solch einem Fall genau zu tun haben. Man sollte immer verhältnismäßig reagieren und bei kleineren Blechschäden sofort die Fahrbahn für den nachfolgenden Verkehr frei machen. In jedem Fall muss man die Polizei verständigen und den Unfall durch die Beamten aufnehmen lasse, um später bei der Abrechnung mit der Versicherung Nachweise erbringen zu können.

Das richtige Verhalten bei einem Unfall führt dazu, dass sich der Schaden in Grenzen hält, Verletzte schnell versorgt werden und keine Folgeunfälle geschehen. Nach einem Unfall sollte man schnell das Fahrzeug verlassen und die Warnblinkanlage einschalten. Wenn möglich sollte man rechts ranfahren, bei Autobahnen ist der Standstreifen zu nutzen. Die oberste Prioriät hat die Verhinderung von Folgeunfällen, somit sollte man zuerst das Warndreieck in ca. 200m bis 300m Entfernung hinter der Unfallstelle aufstellen. Als nächstes greift man zum Mobiltelefon und benachrichtigt Krankenwagen und die Polizei. Sollte es Verletzte geben, kümmert man sich nun um sie und versucht bei schweren Verletzungen den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes zu stabilisieren.

Bei Personen, die bewusstlos sind, sollte man die Atmung überprüfen und im Notfall bei Herzstillstand eine Herzdruckmassage mit Beatmung so lange durchführen, bis die Rettungskräfte vor Ort sind, somit steigt in vielen Fällen die Überlebenschance des Patienten. Unfallbeteiligte, die sich nicht bewegen können oder eingeklemmt sind, sollte man nicht eigenständig befreien, denn durch falsche Handgriffe können die Verletzungen noch verstärkt werden. Nachdem die Unfallstelle geräumt und das Unfallprotokoll durch die Polizei ausgestellt ist, folgt bei größeren Schäden der Abschlepper, der die Wagen in die nächste Werkstatt bringt. Die Versicherung des Unfallgegners ist sofort und unverzüglich zu informieren und geforderte Unterlagen beizubringen. Die Schäden werden oftmals durch einen Sachverständigen vor Instandsetzung geprüft, so dass preiswerte Ersatzteile verwendet werden. Man sollte auf die Bereitstellung eines Unfallersatzwagens durch die Versicherung während der Reparatur bestehen.